Los jetzt, leg den Ratgeber weg

Besonders anfällig für Ratgeberliteratur bin ich, wenn ich eigentlich Freizeit hätte. Wie jetzt an Ostern. Wenn ich dann noch bei anderen mitbekomme, wie sie sich einer neuen Challenge stellen oder – wie in diesem Fall – sich kleine, spannende Experimente ausdenken, bin ich verloren.

Denn: Ich liebe Ratgeber. Und Strategien und Planung und Listen. Und darüber nachzudenken, welche Ziele und Aufgaben anstehen und auf welchen Wegen ich sie erreichen könnte. Ich folge all dem, was mir plausibel erscheint, gleiche das mit dem ab, was ich sowieso schon mache und freue mich über neue Impulse, eingängige Modelle und Grafiken und natürlich wenn ich hier und da ein paar Schritte voraus bin. Aber ach …

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Gute Worte – eine Liste

Manchmal braucht es ein gutes Wort. Nicht unbedingt ein ganz bestimmtes. Aber ein gutes eben. Was gute Wörter sind? Das möge jede und jeder selbst entscheiden. Für mich gibt es so welche, die ein gutes Gefühl auslösen. Warum genau das so ist, kann ich gar nicht immer sagen. Klar: Gute Assoziationen, schöne Erinnerungen, bei manchen aber auch einfach ein warmer Klang.

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Auszeit von meinen Ansprüchen

Ich bin überfordert. Von der Weltlage, von Social Media, von meinen eigenen Ansprüchen. Ich weiß, dass ich kein perfektes Leben leben muss. Mich nicht um alles kümmern, nicht die Welt retten muss. Dass ich das gar nicht kann und das auch niemand erwartet. Und trotzdem … würde ich gerne die Welt verändern, zumindest den Klimawandel stoppen und sie zu einem besseren Ort machen, zum Weltfrieden beitragen.

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Eine Stunde geschenkt

Was würdest Du tun, wenn Du eine Stunde mehr Zeit am Tag hättest? – Diese Frage stelle ich gerne zum Einstieg in meine Zeit- und Selbstmanagement-Seminare. Die häufigsten Antworten – übrigens egal ob ich Führungskräfte oder Auszubildende frage: schlafen, Freunde treffen, zocken, lesen und Sport. Okay, ich gebe zu, zocken sagen schon eher die Jüngeren. Aber sonst ähnelt sich das, was oft zu kurz kommt und hinten runterfällt. Ich nehme mich da keinesfalls aus.

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Begegnungen über die Zeit

Das Buch, das ich gerade lese, ist ein Meisterwerk an Gleichzeitigkeit: „Treppe aus Papier“ von Henrik Szántó. Der erste Satz geht über mehr als drei Seiten, die Erzählperspektive ist ungewöhnlich: Das Haus erzählt. Es erinnert alle Bewohner*innen über die gesamte Zeit, seit seinem Bau. Es sieht ihre Geschichten sich gleichzeitig überlagernd, wobei immer klar ist, wo hier und jetzt ist. Sonst wäre man echt lost, es passiert viel Gegensätzliches über die Zeit.

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