Das Frei und ich

„Bin sofort da. Wirklich. Nur noch einen Moment.“ – „Ja klar“, denke ich, „wie immer, mit diesem Frei. Das hat es schon so oft gesagt. Und dann?“ Es läuft vor mir her, schaut von Weitem rüber und ist es dann da, muss ich doch noch eben gerade was fertig machen. „Typisch“, denkt das Frei, „irgendwas ist ja immer.“

Wäre es eine Beziehung, würde ich sagen: Es ist kompliziert. Mit dem Frei und mir. Dabei mögen wir uns wirklich gern. Ich bin auch gar nicht so schlecht im Faulenzen und Nichtstun. – Nur leider eher dann, wenn eigentlich gut was zu tun ist. Aber nun. Vielleicht ist das so, wenn man selbstständig ist. Vielleicht passen das Frei und ich einfach nicht zusammen. Bevor das allerdings der Schluss ist, schaue ich lieber noch mal genauer hin und frage mich: Wann ist ein Frei ein Frei?

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Vorbilder

Es gibt ja diese Idee, man werde den Menschen ähnlicher, mit denen man viel Zeit verbringt. Manche Ratgeber sagen, man sei wie die fünf Menschen, die einem am nächsten stehen. Ob das so stimmt? Oft sind Vorbilder doch Menschen, die man gar nicht richtig kennt, die schon gestorben sind oder vor langer Zeit eine wichtige Rolle gespielt haben.

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Vom kleinen Berater: Zeitsprung

Mit Infos, die man auf dem Weg gewinnt, sollte man nicht die ersten Schritte bewerten.

Als der kleine Berater glaubte, er hätte es besser wissen müssen.

Los jetzt, leg den Ratgeber weg

Besonders anfällig für Ratgeberliteratur bin ich, wenn ich eigentlich Freizeit hätte. Wie jetzt an Ostern. Wenn ich dann noch bei anderen mitbekomme, wie sie sich einer neuen Challenge stellen oder – wie in diesem Fall – sich kleine, spannende Experimente ausdenken, bin ich verloren.

Denn: Ich liebe Ratgeber. Und Strategien und Planung und Listen. Und darüber nachzudenken, welche Ziele und Aufgaben anstehen und auf welchen Wegen ich sie erreichen könnte. Ich folge all dem, was mir plausibel erscheint, gleiche das mit dem ab, was ich sowieso schon mache und freue mich über neue Impulse, eingängige Modelle und Grafiken und natürlich wenn ich hier und da ein paar Schritte voraus bin. Aber ach …

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Gute Worte – eine Liste

Manchmal braucht es ein gutes Wort. Nicht unbedingt ein ganz bestimmtes. Aber ein gutes eben. Was gute Wörter sind? Das möge jede und jeder selbst entscheiden. Für mich gibt es so welche, die ein gutes Gefühl auslösen. Warum genau das so ist, kann ich gar nicht immer sagen. Klar: Gute Assoziationen, schöne Erinnerungen, bei manchen aber auch einfach ein warmer Klang.

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Auszeit von meinen Ansprüchen

Ich bin überfordert. Von der Weltlage, von Social Media, von meinen eigenen Ansprüchen. Ich weiß, dass ich kein perfektes Leben leben muss. Mich nicht um alles kümmern, nicht die Welt retten muss. Dass ich das gar nicht kann und das auch niemand erwartet. Und trotzdem … würde ich gerne die Welt verändern, zumindest den Klimawandel stoppen und sie zu einem besseren Ort machen, zum Weltfrieden beitragen.

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Eine Stunde geschenkt

Was würdest Du tun, wenn Du eine Stunde mehr Zeit am Tag hättest? – Diese Frage stelle ich gerne zum Einstieg in meine Zeit- und Selbstmanagement-Seminare. Die häufigsten Antworten – übrigens egal ob ich Führungskräfte oder Auszubildende frage: schlafen, Freunde treffen, zocken, lesen und Sport. Okay, ich gebe zu, zocken sagen schon eher die Jüngeren. Aber sonst ähnelt sich das, was oft zu kurz kommt und hinten runterfällt. Ich nehme mich da keinesfalls aus.

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