Da es bei uns weder die Geschichte vom Weihnachtsmann noch vom Christkind gab, die die Geschenke brachten, brauchte es keine Verkleidungen oder unbemerkte Geschenkelieferungen für die Bescherung. Trotzdem war es an Heiligabend aufregend genug. Bei Oma war die gute Stube sowieso besonders und für uns Kinder eigentlich tabu. Meistens war es dort auch furchtbar kalt, trotz der dicken Berberteppiche, die da lagen. Geheizt wurden die Räume nur, wenn sie auch genutzt wurden; in meiner Erinnerung war das fast nur an Weihnachten.
„Bescherung“ weiterlesenSchönes an Weihnachten
Der heutige Impuls ruft nach einer Liste. Er fragt, was an Weihnachten für mich als Erwachsene schön ist.
„Schönes an Weihnachten“ weiterlesenOh Du Fröhliche
Und noch ein Impuls, in dem Lieblingsweihnachtslieder vorkommen. Also nun gut. Die Weihnachtsmusik, die hier wohl am meisten läuft, hat uns ein Kunde beschert. Wir haben vor Jahren eine große Weihnachtsfeier begleitet. Ein Teil davon war das Einsingen eines Weihnachtslieds – wirklich coole Idee, wenn man eine musikalische Mannschaft hat. Und das hatten sie. Gesungen wurde „We wish you a Merry Christmas“ in der Version von Helene Fischer. Wir haben das Lied in der Vorbereitung x-mal gehört und es irgendwann nicht mehr aus dem Kopf bekommen.
„Oh Du Fröhliche“ weiterlesenOh Tannenbaum
In der Grundschule führten wir zu Weihnachten ein Theaterstück auf: Das Tannenbäumchen Kümmerling. Es ging um einen kleinen Tannenbaum im Wald, der so gerne ein Weihnachtsbaum sein wollte. Da er aber so klein und kümmerlich war, wollte ihn niemand als Weihnachtsbaum haben. Der kleine Baum war untröstlich. Da beschlossen die Tiere im Wald, dem traurigen Bäumchen eine Freude zu machen und schmückten es zu Weihnachten so prächtig sie nur konnten.
„Oh Tannenbaum“ weiterlesenSchätze der Vergangenheit
Ein ausgepustetes Streichholz. Rauchkringel, die in die Luft steigen, sich auflösend mit dem Geruch des Tannengrüns und der Honigkerzen mischen. Ungefähr so riecht Weihnachten. Und es klingt nach dem Geraschel der Streichholzschachtel und dem Anreißen der Streichhölzer. Schließlich gab es einige Kerzen anzuzünden: Das Teelicht im Stövchen, die Kerze auf dem Tisch, die am Adventskranz und die auf der Fensterbank. Mindestens. Saßen wir in der guten Stube, kamen noch die Teelichte in den Häuschen aus dem Winterdorf auf den Fensterbänken dazu und die Minikerzen der kleinen Engel. In manchen Jahren gab es sogar echte Kerzen am Baum.
„Schätze der Vergangenheit“ weiterlesenKleine Tradition
Eine ganz eigene, kleine Weihnachtstradition haben meine Ma und ich entwickelt, als ich die ersten Schritte ins Arbeitsleben versuchte. Alles begann mit einem Vorstellungsgespräch in Garmisch-Partenkirchen irgendwann Ende der 90er-Jahre. Ich frage mich noch heute, wie ich auf die Idee kam, mich dort in einem ganz traditionellen Hotel zu bewerben. Aber nun. Als ich dort im Gespräch saß, wurde mir auch klar, dass das wohl nicht so richtig gut passt.
„Kleine Tradition“ weiterlesenNicht so lustig
Der heutige Schreibimpuls ist irgendwie eine harte Nuss: Es soll eine lustige oder unerwartet komische Situation sein, die uns als Familie an Weihnachten zusammengeschweißt hat. „Lustig“ und „unerwartet komisch“ sind nicht unbedingt die ersten Attribute, die mir zu meiner Familie einfallen. Und dann noch an Weihnachten? Ich fürchte, da bin ich blank.
„Nicht so lustig“ weiterlesenDer Duft von Mandarinen
In einem Training letztens habe ich gehört, dass es niemanden geben soll, der den Duft von Mandarinen nicht mag. Ob das wohl stimmt? Für mich (und vermutlich für viele andere) ist es einer der Gerüche, die eng mit Weihnachten verbunden sind. Wahrscheinlich weil ich mich recht streng an die Regel halte, sie erst ab dem Martinstag zu kaufen und bald nach Weihnachten wieder damit aufzuhören.
„Der Duft von Mandarinen“ weiterlesenWunschzettel
Das mit den Wunschzetteln war bei uns zu Hause eine ganz pragmatische Sache. Man schrieb halt auf, was man sich wünschte und hoffte das Beste. Also in so einem Sinne, ein bis zwei Dinge von den gewünschten 20 zu bekommen. Hätte man nur die zwei, die man wirklich wirklich wollte, aufgeschrieben, wäre ja die Spannung fort gewesen.
„Wunschzettel“ weiterlesenSchöne Geschenke
Bei den schönsten Geschenken bin ich schon wieder in der Kindheit und habe ein bestimmtes Weihnachten im Sinn. Da bekamen mein Bruder und ich beide die schönsten Geschenke überhaupt (und sogar ohne Streit, glaube ich). Seins war in meinen Augen jedenfalls unglaublich toll! Und ich die glücklichste Schwester, weil ich auch damit spielen durfte: Ein riesiges Spielzeugparkhaus mit mehreren Etagen, wo wir unsere Spielzeugautos parken und von einer Etage zur anderen über außenliegende Rampen fahren konnten. Zudem war unten neben der Parkhauseinfahrt eine Tankstelle eingebaut, komplett mit Waschanlage. Fand ich das toll! Die Bürsten ließen sich sogar richtig drehen und ich bin absolut überzeugt, dass unsere Autos hinterher wirklich glänzten.
„Schöne Geschenke“ weiterlesen