Während der Weiterbildung in der Transaktionsanalyse standen wir in der Ausbildungsgruppe öfter mal vor der Frage: Was mache ich denn jetzt mit all der Analyse und Erkenntnis? Oft kommt man ja ganz gut bis genau dahin: Bewusstsein, dass man sich so verhält, wie man sich verhält, Erkenntnis, warum und wofür man das macht, und Analyse, wo das Verhalten herkommt. Dann weiß man ganz viel, hat aber leider oft noch nichts verändert. Man kann sich dann ganz bewusst beim „Bescheuertsein“ zusehen.
„Innerer Abenteuerroman“ weiterlesenJahresrückblicke
Ich freue mich ja schon immer auf Weihnachten, aber noch mehr auf die Tage danach. Auf Zeit für mich, zum Lesen, Schlafen, Schreiben. Zeit fürs Nichtstun und für Quatsch im Fernsehen – und ich meine nicht nur seichte Filme, sondern auch so etwas wie die Dart-WM und natürlich die Vierschanzentournee. Programm, bei dem man wunderbar auf dem Sofa dösen kann. Außerdem ist da die Vorfreude auf den jährlichen Jahresrückblick. Ich muss mich in den Wochen vorher immer zügeln, nicht schon durch die Fotos zu scrollen und den Kalender zu durchforsten.
„Jahresrückblicke“ weiterlesenWeihnachtsmorgen
Im Wohnzimmer herrschte immer noch eine besondere Stimmung, auch im blassen Morgenlicht. Ich war im Schlafanzug die Treppe hinuntergeschlichen, ganz leise und vorsichtig, damit Stufen und Tür nicht knarzten. Niemand sollte aufwachen, dieser Moment funktionierte nur allein.
„Weihnachtsmorgen“ weiterlesenDer Weihnachtstisch
Die Hälfte von unserem Esstisch ist weihnachtlich belegt: Da steht der Adventskranz, auf dem gerade die vier Kerzen brennen. Daneben der kleine Stapel meiner Bücher für die Weihnachtsferien. Ein paar angebrochene Kekstüten mit Berliner Brot, Spritzgebäck und den selbstgebackenen Keksen. Ob Sie es noch auf einen Weihnachtsteller schaffen, wird sich zeigen.
„Der Weihnachtstisch“ weiterlesenVorfreude
Hinter der Tür der Buchhandlung steht ein riesiger Golden Retriever. „Ach schade, geschlossen“, denke ich noch, während ich durchs Fenster die stöbernden Menschen beobachte. Es braucht einen Moment, bis ich checke, dass das nicht zusammenpasst. Ich öffne also beherzt die Tür, werde begeistert und schwanzwedelnd begrüßt. Nach ausführlicher Bekuschelung darf ich den Laden betreten.
„Vorfreude“ weiterlesenLet it snow
Es gab mal ein Weihnachten – vor langer, langer Zeit – da waren es in der Eifel -22 Grad und es lagen mindestens 20 cm Schnee. Davon wird in unserer Familie immer noch erzählt, und ich meine, es gäbe ein Foto von meinem Bruder als Baby, in eine dicke Decke eingemummelt auf dem Arm meiner Mutter. Mitten im Tiefschnee bei Oma im Garten. Was hab ich mir gewünscht, ich hätte das auch erlebt.
„Let it snow“ weiterlesenGutschein-Kunstwerke
Irgendwo auf Social Media habe ich vor Zeiten einen Sketch gesehen, in dem es irgendwie darum ging, dass Eltern all die Gutscheine einlösen, die sie jemals von ihren Kindern bekommen haben: fürs Abwaschen, Rasen mähen, Frühstück machen und so weiter.
Wäre meine Oma jemals auf diese Idee gekommen, hätte ich wahrscheinlich besser eine eigene Eisdiele aufgemacht.
Schöne Erinnerungen für alle
„Was war oder ist an Deinem Weihnachten so schön, dass Du es jedem wünschst?“, das fragt Andrés Schreibimpuls heute. Und ich würde antworten: Der Schreib-Advent! Ich würde jedem so einen Schreib-Advent wünschen. Denn hätte man mich vorher gefragt, wie bei uns Weihnachten so war und ob ich Weihnachten als schön in Erinnerung habe, hätte ich wahrscheinlich „geht so“ gesagt.
„Schöne Erinnerungen für alle“ weiterlesenAdventskranz
Vier Kerzen, warmes Licht.
Tannengrün und rote Bänder.
Leuchtet durch die Wochen,
Hoffnung, Frieden und Zuversicht.
Bescherung
Da es bei uns weder die Geschichte vom Weihnachtsmann noch vom Christkind gab, die die Geschenke brachten, brauchte es keine Verkleidungen oder unbemerkte Geschenkelieferungen für die Bescherung. Trotzdem war es an Heiligabend aufregend genug. Bei Oma war die gute Stube sowieso besonders und für uns Kinder eigentlich tabu. Meistens war es dort auch furchtbar kalt, trotz der dicken Berberteppiche, die da lagen. Geheizt wurden die Räume nur, wenn sie auch genutzt wurden; in meiner Erinnerung war das fast nur an Weihnachten.
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