Die Betrachtung geht mit der Frage los, worin das Wesen von Ecken und Kanten liegt und wo sie sich unterscheiden. Sie werden so oft zusammen genannt, sind aber schon grundverschiedene Dinge. Deshalb die Frage: Was ist das Wesen einer Ecke, im Gegensatz zum Wesen einer Kante? Was macht eine Ecke zur Ecke und eine Kante zur Kante? Diese Fragen sind gar nicht mal so trivial, wie sie sich vielleicht anhören. Zumindest habe ich das heute morgen so erlebt.
„Von Ecken und Kanten – Eine phänomenologische Betrachtung“ weiterlesenInterview mit dem Februar
Pfeffergeist (PG): Lieber Februar, schön, dass wir Gelegenheit für einen kurzen Plausch haben. Wie geht´s Dir? Vor allem wo so viele Menschen da draußen eigentlich hoffen, dass Du möglichst schnell vorbei bist, damit endlich Frühling ist.
Februar (F): Was ist das denn für eine Eröffnung?! Das ist ja eine Unverschämtheit! Viele lieben mich und fiebern mir geradezu entgegen und zwar seit November!
„Interview mit dem Februar“ weiterlesen28 Tage Content: Das Ziel
Heute startet die Aktion 28 Tage Content. Wie es sich gehört, ist die erste Aufgabe, sich ein konkretes und messbares Ziel zu setzen (SMART und so, Ihr wisst Bescheid).
Was will ich also anfangen mit diesen 28 Tagen? Und was ist überhaupt möglich? Ist ja jetzt nicht so, als hätte ich den Monat noch nichts im Kalender stehen. Aber darum geht es ja genau: das Schreiben im Alltag unterbringen und Routinen entwickeln, die auch dann tragen, wenn es mal eng wird.
Wünsche statt To-dos
Ein paar gute Wünsche statt noch mehr To-dos halte ich für einen sehr guten Gedanken. Die Idee habe ich von Miriam Schaan, durch deren Blog ich mich gerade lese: Dreimal sieben Wünsche.
Auf die komme ich nicht ganz, aber die drei Bereiche, die sie anlegt, passen für mich auch ungefähr:
„Wünsche statt To-dos“ weiterlesenWenn ich mal groß bin
„Das mache ich, wenn ich mal groß bin“ – ist das nicht einfach eine andere Formulierung für „wenn ich mal Zeit hab“, „… Geld hab“ oder auch „wenn ich in Rente bin“? Oder halt für „irgendwann mal, nur nicht jetzt“? Also einfach eine Ausrede oder so´ne Art Aufschub, bevor man sich selbst so richtig ernst nehmen muss?
„Wenn ich mal groß bin“ weiterlesenInnerer Abenteuerroman
Während der Weiterbildung in der Transaktionsanalyse standen wir in der Ausbildungsgruppe öfter mal vor der Frage: Was mache ich denn jetzt mit all der Analyse und Erkenntnis? Oft kommt man ja ganz gut bis genau dahin: Bewusstsein, dass man sich so verhält, wie man sich verhält, Erkenntnis, warum und wofür man das macht, und Analyse, wo das Verhalten herkommt. Dann weiß man ganz viel, hat aber leider oft noch nichts verändert. Man kann sich dann ganz bewusst beim „Bescheuertsein“ zusehen.
„Innerer Abenteuerroman“ weiterlesenJahresrückblicke
Ich freue mich ja schon immer auf Weihnachten, aber noch mehr auf die Tage danach. Auf Zeit für mich, zum Lesen, Schlafen, Schreiben. Zeit fürs Nichtstun und für Quatsch im Fernsehen – und ich meine nicht nur seichte Filme, sondern auch so etwas wie die Dart-WM und natürlich die Vierschanzentournee. Programm, bei dem man wunderbar auf dem Sofa dösen kann. Außerdem ist da die Vorfreude auf den jährlichen Jahresrückblick. Ich muss mich in den Wochen vorher immer zügeln, nicht schon durch die Fotos zu scrollen und den Kalender zu durchforsten.
„Jahresrückblicke“ weiterlesenWeihnachtsmorgen
Im Wohnzimmer herrschte immer noch eine besondere Stimmung, auch im blassen Morgenlicht. Ich war im Schlafanzug die Treppe hinuntergeschlichen, ganz leise und vorsichtig, damit Stufen und Tür nicht knarzten. Niemand sollte aufwachen, dieser Moment funktionierte nur allein.
„Weihnachtsmorgen“ weiterlesenDer Weihnachtstisch
Die Hälfte von unserem Esstisch ist weihnachtlich belegt: Da steht der Adventskranz, auf dem gerade die vier Kerzen brennen. Daneben der kleine Stapel meiner Bücher für die Weihnachtsferien. Ein paar angebrochene Kekstüten mit Berliner Brot, Spritzgebäck und den selbstgebackenen Keksen. Ob Sie es noch auf einen Weihnachtsteller schaffen, wird sich zeigen.
„Der Weihnachtstisch“ weiterlesenVorfreude
Hinter der Tür der Buchhandlung steht ein riesiger Golden Retriever. „Ach schade, geschlossen“, denke ich noch, während ich durchs Fenster die stöbernden Menschen beobachte. Es braucht einen Moment, bis ich checke, dass das nicht zusammenpasst. Ich öffne also beherzt die Tür, werde begeistert und schwanzwedelnd begrüßt. Nach ausführlicher Bekuschelung darf ich den Laden betreten.
„Vorfreude“ weiterlesen