Eine Stunde geschenkt

Was würdest Du tun, wenn Du eine Stunde mehr Zeit am Tag hättest? – Diese Frage stelle ich gerne zum Einstieg in meine Zeit- und Selbstmanagement-Seminare. Die häufigsten Antworten – übrigens egal ob ich Führungskräfte oder Auszubildende frage: schlafen, Freunde treffen, zocken, lesen und Sport. Okay, ich gebe zu, zocken sagen schon eher die Jüngeren. Aber sonst ähnelt sich das, was oft zu kurz kommt und hinten runterfällt. Ich nehme mich da keinesfalls aus.

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Wenn ich mal groß bin

„Das mache ich, wenn ich mal groß bin“ – ist das nicht einfach eine andere Formulierung für „wenn ich mal Zeit hab“, „… Geld hab“ oder auch „wenn ich in Rente bin“? Oder halt für „irgendwann mal, nur nicht jetzt“? Also einfach eine Ausrede oder so´ne Art Aufschub, bevor man sich selbst so richtig ernst nehmen muss?

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Nicht schon wieder!

Es gibt diesen Moment im Coaching, wo man denkt: „Ja, klar. Jetzt hab´ ich´s.“ Und wenn man dann da draußen in eine ähnliche Situation kommt, fällt man doch ins alte Muster zurück: Wo gerade noch klar war, dass meine eigenen Bedürfnisse genauso wichtig sind, wie die der anderen, mache ich im direkten Kontakt mit der Kollegin doch lieber schnell, worum sie mich bittet, anstatt nein zu sagen. Oder hänge eben ne Überstunde dran, damit noch was fertig wird, obwohl ich doch eigentlich zum Sport wollte.

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Vom Loslassen und Weitergehen

Das ist so leicht gesagt: „Du musst halt loslassen!“ Loslassen ist hoch im Kurs, habe ich den Eindruck – zumindest auf Ratgeberseite: Führungskräfte sollen loslassen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertrauen. Trauernde bekommen den schlauen Rat loszulassen, wenn das Umfeld meint, es sei doch nun auch mal gut mit dem Trauern. Und im Privaten scheint man mit Minimalismus und Loslassen die meisten seiner Probleme lösen zu können.

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