Los jetzt, leg den Ratgeber weg

Besonders anfällig für Ratgeberliteratur bin ich, wenn ich eigentlich Freizeit hätte. Wie jetzt an Ostern. Wenn ich dann noch bei anderen mitbekomme, wie sie sich einer neuen Challenge stellen oder – wie in diesem Fall – sich kleine, spannende Experimente ausdenken, bin ich verloren.

Denn: Ich liebe Ratgeber. Und Strategien und Planung und Listen. Und darüber nachzudenken, welche Ziele und Aufgaben anstehen und auf welchen Wegen ich sie erreichen könnte. Ich folge all dem, was mir plausibel erscheint, gleiche das mit dem ab, was ich sowieso schon mache und freue mich über neue Impulse, eingängige Modelle und Grafiken und natürlich wenn ich hier und da ein paar Schritte voraus bin. Aber ach …

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Eine Stunde geschenkt

Was würdest Du tun, wenn Du eine Stunde mehr Zeit am Tag hättest? – Diese Frage stelle ich gerne zum Einstieg in meine Zeit- und Selbstmanagement-Seminare. Die häufigsten Antworten – übrigens egal ob ich Führungskräfte oder Auszubildende frage: schlafen, Freunde treffen, zocken, lesen und Sport. Okay, ich gebe zu, zocken sagen schon eher die Jüngeren. Aber sonst ähnelt sich das, was oft zu kurz kommt und hinten runterfällt. Ich nehme mich da keinesfalls aus.

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To-do-Listen-Inspektion

Aus irgendeinem Grund haben To-dos bei mir die Angewohnheit, sich übers Jahr zu vermehren. Das eine zieht das andere nach sich und bringt mich auf neue Ideen. Dazu kommt meine Listen-und Planungsfreude und so Phasen im Jahr, wo mich der organisatorische Ehrgeiz packt und ich versuche, alle erdenklichen To-dos zu listen, mit dem irrigen Gedanken, sie dann nach und nach abzuarbeiten – als ob nicht immer wieder Neues dazukäme.

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