„Bin sofort da. Wirklich. Nur noch einen Moment.“ – „Ja klar“, denke ich, „wie immer, mit diesem Frei. Das hat es schon so oft gesagt. Und dann?“ Es läuft vor mir her, schaut von Weitem rüber und ist es dann da, muss ich doch noch eben gerade was fertig machen. „Typisch“, denkt das Frei, „irgendwas ist ja immer.“
Wäre es eine Beziehung, würde ich sagen: Es ist kompliziert. Mit dem Frei und mir. Dabei mögen wir uns wirklich gern. Ich bin auch gar nicht so schlecht im Faulenzen und Nichtstun. – Nur leider eher dann, wenn eigentlich gut was zu tun ist. Aber nun. Vielleicht ist das so, wenn man selbstständig ist. Vielleicht passen das Frei und ich einfach nicht zusammen. Bevor das allerdings der Schluss ist, schaue ich lieber noch mal genauer hin und frage mich: Wann ist ein Frei ein Frei?
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